| Die steigenden Energiekosten haben es in sich und schmälern so manches Familieneinkommen. Doch zumindest einen positiven Aspekt kann man dieser Kostenentwicklung zuschreiben: Immer mehr Bauherren entscheiden sich für moderne Heizsysteme, konsequente Wärmedämmung und die Nutzung erneuerbarer Energien.
Beim Hausbau stehen sich ökologisches und ökonomisches Denken nicht länger im Weg. Wer schlau ist, lässt sich bereits vor dem ersten Spatenstich gut beraten und sichert sich fürs neue Haus Energiesparvorteile und finanzielle Unterstützung vom Staat. Leicht lassen sich die Bausteine einer energiesparenden Bautechnik zu einem effizienten Gesamtkonzept kombinieren, für ein behagliches Zuhause ohne hohe Energiekostenbelastung.
Beim ökologischen Bauen geht es darum, den Energiebedarf deutlich zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und dem Bauherrn gesundes, behagliches Wohnen zu leistbaren Preisen anzubieten. Damit wird gleichzeitig ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung der Kyoto- und Klimaschutzziele geleistet, die umgehende Maßnahmen zur CO2-Reduktion fordern.
Die Dienstleistung "Komfort-Wohnen" tritt zunehmend in den Vordergrund. Ob Massiv-, Misch- oder Holzleichtbau, in allen Formen sind deutliche Verbesserungen in der Energieeffizienz erreichbar und ökologisch hochwertige Qualitäten möglich.
Ökologisch Bauen, das heißt hoher Wohnkomfort, niedriger Energiebedarf und eine gesunde Wohnumgebung. Mit eindimensionalen Sichtweisen und klassischem Fachbereichsdenken kann dieses anspruchsvolle Ziel nicht erreicht werden. Höchste Wohnqualität und niedrigste Energiekosten erfordern eine abgestimmte Zusammenarbeit von der Planung über die Baustoffauswahl und Gebäudeerrichtung bis hin zur Haustechnik. LESETIPP: "Design aus der eigenen Werkstatt" aus dem Magazin VierWände - Heft 2009/4. | ![]() |